Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Ghostmaker: Aloha From The Dark Shores (Review)

Artist:

Ghostmaker

Ghostmaker: Aloha From The Dark Shores
Album:

Aloha From The Dark Shores

Medium: CD/Download
Stil:

Noise Rock

Label: Eigenvertrieb/Noisolution
Spieldauer: 33:54
Erschienen: 30.06.2017
Website: [Link]

In ihrem lokalen Milieu machen GHOSTMAKER seit 2015 verstärkt live von sich reden, jetzt erscheint das erste Minialbum der Berliner und überzeugt mit einem Sound, der ideal dafür geschaffen ist, dass Noisolution dafür die Promotion übernimmt. "Aloha From The Dark Shores" ist nämlich ein hervorragendes Stück noisiger Alternative Rock im ursprünglichen Sinn geworden.

Die Band hat sich wohl bewusst klanglich unterbelichten lassen, statt eine edel saubere Studioproduktion zu fahren. Der Garage-Rock-Charakter nimmt aber für die Musiker ein, zumal der Klang perfekt zur schrillen Anmutung ihrem andererseits nicht ohne subtilen Blues auskommenden Material passt.

Sänger Chris vermittelt diesen "blauen" Eindruck im Besonderen und beweist noch dazu ein Händchen für griffige Melodien, die den impulsiven Kompositionen mehr Profik verleihen. 'Modern Termination' beispielsweise ist dann eine Hymne irgendwo (ganz ungefähr) zwischen GENEPOOL und den frühen MISFITS, auch wenn die eigene Handschrift der Geistermacher hier wie auch in den anderen Stücken stets erhalten bleibt.

FAZIT: Kurz und knackig, Lust auf mehr machend - GHOSTMAKER empfehlen sich mit "Aloha From The Dark Shores" für den internationalen Rockzirkus und dürften dort mit ihrer archaischen wie zeitlosen Musik relativ allein auf weiter Flur stehen. Dies eröffnet ihnen Chancen, auch wenn Alternative im wahrsten (1990er) Sinn des Wortes gerade heute ein Schattendasein fristet. [Album bei Amazon kaufen]

Andreas Schiffmann (Info) (Review 668x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Shit On A Stick Looks Like A Panther
  • Modern Termination
  • Destroy-Oh!
  • Fork Man (Instr.)
  • Tiger Hates Pig
  • Diezle Weazle
  • Violence
  • Foreign Admiral (Outro)

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Wieviele Monate hat das Jahr?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!