Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Lady Beast: Vicious Breed (Review)

Artist:

Lady Beast

Lady Beast: Vicious Breed
Album:

Vicious Breed

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Heavy Metal

Label: Cruz Del Sur /Soulfood
Spieldauer: 36:15
Erschienen: 08.12.2017
Website: [Link]

Was will uns dieses Cover sagen? Klar, LADY BEAST sind Wildschweine mit mindestens einer Sau im Kader, nämlich Sängerin Deborah, und wer das jetzt sexistisch findet, dürfte sich wieder beruhigen, wenn er die Dame ins Mikro "hauchen" hört. Keine Frage, hier steht Metal-Kraftmeierei mit Niveau an der Tagesordnung.

Die Gruppe Pittsburgh hat im Underground längst von sich reden gemacht und nun also das Geschmackslabel Cruz Del Sur für sich begeistert - zu Recht, wie "Vicious Breed" belegt, auch wenn die Scheibe kleine SChönheitsfehler aufweist. LADY BEAST reüssieren nämlich nicht so sehr im Midtempo nicht ('Lone Hunter' und 'Always With Me' sind regelrecht dröge) wie im forschen Stechschritt oder Eilverfahren ('Seal The Hex' und 'The Way' als einleitender Doppel-Paukenschlag).

Geht es langsamer zu dümpeln sie herum, wie es sich selbst ACCEPT bisweilen vorwerfen lassen müssen, doch es soll ja Metal-Fans geben, die auf Bierzelt-Stammer in inflationärer Dichte stehen. Wie dem auch sei, so viele derartige Momente gibt es hier dem Himmel sei Dank nicht. Stattdessen kommt das flammende 'Get Out' mit viel Gedudel daher, das gehörigen Staub aufwirbelt … und zwar im wahrsten Sinn des Wortes, denn wirklich neu ist hier natürlich absolut gar nichts. Mehr Tradition gefällig?

Gerne. LADY BEAST drehen zum Schluss noch mal richtig auf, sowohl mit dem verspielten 'Every Giant Shall Fall' (very MAIDEN, was sonst?) als auch mit der rein instrumentalen Power-Ballade 'Sky Graves' und schließlich dem Rausschmeißer 'Vicious Breed', der sich vor Feuereifer regelrecht überschlägt. Davon braucht man in Zukunft mehr; momentan haben NIGHT VIPER noch leicht die Nase vorn, was modern inszenierten, aber durchweg klassischen Metal mit markigem Frauengesang angeht

FAZIT: Mit nicht einmal vierzig Minuten ist "Vicious Breed" weder zu kurz noch zu lang ausgefallen. Der in allen Belangen klassische Heavy Metal der amerikanischen Band spielt sich zwischen dortigen Strömungen und der europäischen Tradition ab, bietet ein paar ordentliche Hooks und eine kraftvolle Frauenstimme, die letztlich den Hauptreiz ausmacht. Möchte man gerne live sehen, das. [Album bei Amazon kaufen]

Andreas Schiffmann (Info) (Review 289x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Seal The Hex
  • The Way
  • Lone Hunter
  • Always With Me
  • Get Out
  • Every Giant Shall Fall
  • Sky Graves
  • Vicious Breed

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Was legt ein Huhn?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!