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Security Project: Contact – Live Recordings (Review)

Artist:

Security Project

Security Project: Contact – Live Recordings
Album:

Contact – Live Recordings

Medium: CD
Stil:

Progressiv gecoverte PETER-GABRIEL-Songs

Label: 7D Media/Just For Kicks
Spieldauer: 57:04
Erschienen: 05.01.2018
Website: [Link]

Na, das ist doch mal was.
Eine Band mit Musikern, die unter anderen bereits PETER GABRIEL, aber auch KING CRIMSON, JAPAN sowie viele weitere progressive Szene-Größen begleitet haben, und nun als das SECURITY PROJECT die Songs von PETER GABRIEL auf ihre ganz spezielle Weise covern und sich dadurch auszeichnen, dass sie nicht mit Sängern bzw. einer Sängerin, HAPPY RHODES, arbeiten, die verzweifelt wie Gabriel zu klingen versuchen, sondern mit ihren unterschiedlichen, kristallklaren – ohne jegliches Gabriel-Raue – Stimmen den Songs eine gänzlich neue Dimension verleihen. Und bei so großartigem – für einige vielleicht etwas zu glatt wirkenden – Gesang überzeugen diese im November 2016 in den USA und im April 2017 in Japan live mitgeschnittenen Aufnahmen auf ganzer Linie, wozu natürlich auch die sehr gute Sound-Qualität beiträgt.

Kein Wunder also, dass der verantwortliche Techniker von PETER GABRIELs „So“, Kevin Killen, zu der Musik des SECURITY PROJECTS feststellt: „Live gelingt der Band eine wunderschön ehrfürchtige und zugleich kreative Neuinterpretation der Gabriel-Klassiker!“

Dass ein Großteil der gewählten Gabriel-Stücke sich auf dessen erste vier Alben bezieht, liegt aller Wahrscheinlichkeit auch daran, dass beim SECURITY PROJECT hinter den Fellen JERRY MAROTTA sitzt, der auch in einigen Songs seine angenehme Stimme erhebt und der auf den Gabriel-Alben I – V als Schlagzeuger Großartiges leistete. Man denke nur an das hypnotische Drumming auf „Rhythm Of The Heat“, das glücklicherweise auch auf „Contact“ enthalten ist.

Neben den zehn Gabriel-Songs hat sich auch ein KATE BUSH-Titel, „Mother Stands For Comfort“, eingeschlichen, bei dem Happy Rhodes beweist, dass sie locker auch als stimmlich überzeugende KATE BUSH durchgehen würde, was auch immer wieder bei einigen Vokal-Passagen der Gabriel-Kompositionen durchklingt. „Don‘t Give Up“ kann man da nur sagen, auch wenn dieses herrliche Duett zwischen Bush & Gabriel auf „Contact“ fehlt.
Dafür aber enthält es eine der bewegendsten Gabriel-Hymnen schlechthin, die eigentlich bisher viel zu wenig Beachtung im umfangreichen Katalog des ehemaligen GENESIS-Sängers findet: „Family Snapshot“. Der zweite Höhepunkt des Albums ist dann tatsächlich das KATE BUSH-Cover, bei dem sich die Sängerin hörbar wohl fühlt und mit ihrer Stimme in den hohen wie tiefen Tönen stellenweise Unglaubliches leistet.

FAZIT: Nicht nur die Fans von PETER GABRIEL, auch alle Freunde herrlich atmosphärischer Live-Musik aus dem progressiven GENESIS-GABRIEL-Kosmos, die nicht 1-zu-1-Live-Cover in Form von MUSICAL BOX hören, sondern einen eigenständigen Umgang damit und interessante Neu-Interpretationen genießen wollen, die sollten umgehend „Contact“ zum SECURITY PROJECT aufnehmen!

PS: Und wo das Album von Freunden guten Cover-Gabriel-Progrocks gekauft wird, ist ja eigentlich klar, genau hier mit einem Klick und nicht bei... [Album bei Amazon kaufen]

Thoralf Koß (Info) (Review 362x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Lead A Normal Life
  • I Don‘t Remember
  • San Jacinto
  • Intruder
  • Rhythm Of The Heat
  • Mother Stands For Comfort
  • No Self Control
  • Family Snapshot
  • I Have The Touch
  • Games Without Frontiers / Of These, Hope
  • Lay Your Hands On Me

Besetzung:

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