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Steelmade: The Stories We Tell (Review)

Artist:

Steelmade

Steelmade: The Stories We Tell
Album:

The Stories We Tell

Medium: CD/Download
Stil:

Alternative / Hardrock

Label: Fastball Music
Spieldauer: 47:31
Erschienen: 30.03.2018
Website: [Link]

Was macht man am Tag nach einem denkwürdigen SHAKRA-Konzert? Richtig, man nimmt sich direkt die nächste Schweizer Rockband zur Brust. Gesagt – getan.
Im Player dreht sich der zweite Longplayer „The Stories We Tell“ der nach dem Abgang des Frontmanns Jack (ersetzt durch Paul Baron) und des Bassisten Benjamin zum Trio geschrumpften Schweizer Band STEELMADE, die der durch Acts wie KROKUS, GOTTHARD und eben SHAKRA gelegten Fährte des Ruhms folgen wollen. Das sollte doch gelingen, denn gemeinhin vermutet man hinter Schweizer Erzeugnissen stets Qualitätsprodukte, seien es Uhren, Käsespezialitäten oder eben Rockbands. Nun, STEELMADE sind eine Schweizer Rockband mit alternativem Touch und ein Qualitätsprodukt, bei dem man Abstriche in Kauf nehmen muss.

Äußerst positiv fällt die satte Produktion mit Naturschlagzeug und fettem Bass- bzw. Gitarrensound auf. Hier wurde geklotzt, was sich positiv auf „The Stories We Tell“ bemerkbar macht. An anderer Stelle schmerzen Textzeilen in den Ohren, die an Plattheit schwer zu überbieten sind. Highlight in negativer Hinsicht ist bezeichnender Weise „Stupidity“ und man fragt sich unwillkürlich, ob die Jungs nicht besser beraten gewesen wären, jemanden zu fragen, der sich mit so was auskennt, um diesen einmal mit ihren textlichen Ergüssen zu konfrontieren, bevor man die Sülze in Vinyl presst. Laut Webpräsenz handelt es sich auf „The Stories We Tell“ um „tiefgründige Texte über den täglichen Kampf und die Vergänglichkeit des Lebens.“ Kostprobe gefällig? „The f**cking dick just gave me a finger - you want a piece of me, hä?“...“You must be kiddin´, are you out of your f**cking mind?“

Paul Baron, dessen stimmliche Range auf eine Oktave beschränkt scheint, erinnert in seiner Art zu singen eher an Brad Roberts von den CRASH TEST DUMMIES auf „Hm Hm Hm Hm“ als an einen Rocksänger. Hinzu kommt der teilweise mehr als gewöhnungsbedürftige Akzent, schafft er es doch tatsächlich unter anderem das Wörtchen „remember“ auf einem „ö“ enden zu lassen - erstaunlich.

Neben aller Kritik gibt es aber auch gute Songs, die deutlich in Richtung Alternative Rock gehen und im Ohr bleiben wie „The Stories We Tell“, bei dem GREEN DAY Pate gestanden haben oder „Ashes Over Waters“, das vertonte Testament der Combo. Damit dieser fast schon visionäre Titel nicht schon in kürzester Zeit Realität wird und die Asche des STEELMADE-Projekts über den Schweizer Alpen verklappt werden muss, bedarf es einer deutlichen Steigerung.

Stärkster Moment des Albums ist „We Are Bizarre“, eine Neuauflage des schon auf dem Debütalbum erschienenen Titels, der völlig aus der Reihe tanzt, denn hier klingt die Band tatsächlich mehr nach Pop denn Rock, richtig erfrischend und deutet eventuell in die Richtung, in die sich STEELMADE zukünftig entwickeln sollte.

FAZIT: STEELMADE sind mit ihrem zweiten Album „The Stories We Tell“ etwas von der Fährte des Ruhms abgekommen, die sie eventuell etwas zu verkniffen ins Auge gefasst hatten. Mehr Experimentierfreude wie im Highlight „We Are Bizarre“ stünde den Eidgenossen gut zu Gesicht und würde mehr Aussicht auf Erfolg versprechen. Die Fußstapfen, die bekannte Schweizer Rockacts hinterlassen haben, sind eindeutig zu groß für das Trio, denn STEELMADE ist leider nicht das neue „Zugpferd der Schweizer Rockwelt“, bestenfalls ein One-Trick Pony.

Stefan Haarmann (Info) (Review 1517x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 8 von 15 Punkten [?]
8 Punkte
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Tracklist:
  • Remember When (A Piece Of Contemporary History)
  • Raise Your Voice
  • The Stories We Tell
  • Fairytales Of Childhood Days
  • Ashes Over Waters
  • Trial And Tribulation
  • The Best For Last
  • Deal With The Devil
  • Stupidity
  • Appearance And Reality
  • Desire And Love
  • We Are Bizarre

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Kurt
gepostet am: 10.04.2018

User-Wertung:
15 Punkte

Viel besser als SHAKRA
Barbara
gepostet am: 24.06.2018

User-Wertung:
1 Punkte

gesanglich sowie musikalisch leider weit weg von guter Musik... bestenfalls eine durchschnittliche Garagenband... nix für die grosse weite Welt!
Janik
gepostet am: 24.06.2018

User-Wertung:
13 Punkte

Steelmade hat zimlich geile Alben abgeliefert , von mir 13 Punkte
SERGEJ
gepostet am: 24.06.2018

User-Wertung:
15 Punkte

Die CD isch wirklich prima. ... STEELMADE in Amerswil kennengelernt, und ich muss ehrlich sagen, ich finde das super ,auftritt mit Paul ichtig geil
Melanie
gepostet am: 25.06.2018

User-Wertung:
1 Punkte

Leider keine so überzeugende Band. Was sich klar durch Gesang und musikalisches NICHT-Können ausweist.Sorry
Absolut nicht empfehlenswert: 1 Punkt

zum Bericht von Stefan Haarmann:
Realistische und ehrliche Beurteilung
Neda
gepostet am: 25.06.2018

User-Wertung:
14 Punkte

geile CD, Musikalisch TOP
Franz
gepostet am: 11.07.2018

User-Wertung:
2 Punkte

War sehr enttäuscht, CD ist ein Fehlkauf.
Franz
gepostet am: 11.07.2018

User-Wertung:
2 Punkte

War sehr enttäuscht, CD ist ein Fehlkauf.
Franz
gepostet am: 11.07.2018

User-Wertung:
2 Punkte

War sehr enttäuscht, CD ist ein Fehlkauf.
Franz
gepostet am: 11.07.2018

User-Wertung:
2 Punkte

War sehr enttäuscht, CD ist ein Fehlkauf.
Fabian
gepostet am: 11.07.2018

User-Wertung:
15 Punkte

Siuper CD Steelmade
Fabian
gepostet am: 11.07.2018

Super CD Steelmade , Bewertung 15
Holger
gepostet am: 12.07.2018

Holger
gepostet am: 12.07.2018

Daumen nach unten!
Anastassija
gepostet am: 13.07.2018

User-Wertung:
14 Punkte

Bei Steelmade handelt es sich wirklich um eine Supergroup. Jadro hat vorher bei Stoneman, Vanadine und Sterling gespielt,. Jadro spielt bei aller Klasse aber immer songorientiert.
Die Gruppe besteht aber aus guten Komponisten, was sie hier beweisen.
Ich jedenfalls finde die Platte prima. Hier stimmt so ziemlich alles. Daher gibt es auch eine ganz klare Kaufempfehlung
Anastassija
gepostet am: 13.07.2018

User-Wertung:
14 Punkte

Bei Steelmade handelt es sich wirklich um eine Supergroup. Jadro hat vorher bei Stoneman, Vanadine und Sterling gespielt,. Jadro spielt bei aller Klasse aber immer songorientiert.
Die Gruppe besteht aber auch aus guten Komponisten, was sie hier beweisen.
Ich jedenfalls finde die Platte prima. Hier stimmt so ziemlich alles. Daher gibt es auch eine ganz klare Kaufempfehlung Daume oben
Anastassija
gepostet am: 13.07.2018

User-Wertung:
14 Punkte

Daume hoch
Ben Guitars
gepostet am: 14.07.2018

Auffällig,dass negativ Bewertungen sofort durch etwas komisch formulierte positive Begründungen dementiert werden. Macht den Anschein als müsste sich ständig jemand für die nicht Zufriedenheit der Endverbraucher rechtfertigen. Falls dies eine Bandstrategie zum CD Verkauf sein sollte,wirkt das sehr unprofessionell...
Grundsätzlich finde ich die Musik nicht schlecht,doch die Art und Weise der Vermarktung ( wirkt sehr aufgezwungen), schreckt eher ab, sich doch eine CD zu kaufen...
Schade ,dass die Band wohl grosse Mühe hat die Meinungen Einzelner zu akzeptieren...
Grundsätzlich ein absolutes no go in dieser Szene!
Sorry sowas geht gar nicht...
Dirk
gepostet am: 19.07.2018

Absolut nicht empfehlenswert,leider Schrott
Tobi
gepostet am: 27.07.2018

User-Wertung:
1 Punkte

Hab selten so schlechten Sound gehört!
Jochen
gepostet am: 14.08.2018

User-Wertung:
1 Punkte

Absoluter Schrott!!!
Ronny
gepostet am: 11.10.2018

User-Wertung:
1 Punkte

Selten so ein schlechtes Album gehört... ist eine Qual für die Ohren!
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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