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Crestfallen Queen: Queen Of Swords (Review)

Artist:

Crestfallen Queen

Crestfallen Queen: Queen Of Swords
Album:

Queen Of Swords

Medium: CD/Download
Stil:

Epic / Doom Metal

Label: Church Within Records
Spieldauer: 37:36
Erschienen: 25.05.2019
Website: -

Dass Epic Metal – eine in Sachen Ästhetik und Formsprache sehr maskuline Musik – auch mit Frauengesang funktioniert, haben in diesem Jahr bereits SMOULDER aus Kanada bewiesen. Jetzt folgt mit den Schwaben von CRESTFALLEN QUEEN die Probe aufs Exempel. Die wollen ihre Musik allerdings gar nicht als Epic Metal verstanden wissen, sondern nennen das Ganze „Prog Doom Rock“. Aber wenn es aussieht wie Epic Metal, sich anhört wie Epic Metal und sich anfühlt wie Epic Metal, dann wird man das auch so nennen dürfen.

Nach einem geflüsterten Intro geht es gleich mit den gewohnten Zutaten los. Am Anfang klimpert eine akustische Gitarre, bevor erst die schweren Riffs einsetzen und der Titeltrack regelrecht loshoppelt.
Der beschwörende, pathosgeladene Gesang von Sängerin E. (die Musiker treten alle nur mit Initialen auf) vermittelt viel Atmosphäre und auch für die Details in der Gitarrenarbeit – vor allem gegen Ende des Tracks – lohnt es sich, besonders genau hinzuhören. In einem Zwischenteil nähert sich die Sängerin sogar Growls an, die hier aber nicht als Fremdkörper wirken.

Das neunminütige „Eurydice’s Lullaby“ beginnt noch bedächtiger und entwickelt sich dann zu einem hymnischen Doom-Stampfer mit ganz vielen Emotionen. Das ebenso lange „Ghost Warriors“ startet mit mehr Tempo, bevor BATHORY-artige Riffs die Dramaturgie bestimmen und die Sängerin sich souverän durch ambitionierte Gesangslinien kämpft. Am Ende überrascht der Song mit einem fast folkigen Abschluss.
Mit „Lethean Bed“ endet „Queen Of Swords“ dann im Zeitlupenmodus.
Das Album ist mit nur 37 Minuten zwar etwas kurz geraten, überzeugt dabei aber auf ganzer Linie.

FAZIT: CRESTFALLEN QUEEN hinterlassen mit ihrem aufregenden Debütalbum „Queen Of Swords“ einen nachhaltigen Eindruck. Ihre Mischung aus Epic- und Doom-Metal klingt frisch, was in diesem Genre mit seinem engen Korsett eine große Leistung ist.

Sebastian Triesch (Info) (Review 469x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
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Tracklist:
  • Umbra
  • Queen Of Swords
  • Eurycide’s Lullaby
  • Invocation
  • Ghost Warrior
  • Lethean Bed

Besetzung:

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