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Traitor: Decade Of Revival (Review)

Artist:

Traitor

Traitor: Decade Of Revival
Album:

Decade Of Revival

Medium: CD/Download
Stil:

Thrash Metal

Label: Violent Creek / Swell Creek
Spieldauer: 56:36
Erschienen: 13.12.2019
Website: -

Zwei Handvoll Konzertmitschnitte zieren TRAITORs jüngsten Release beim Thrash-Spezialistenlabel Violent Creek. "Decade Of Revival" ist als Feier des zehnjährigen Jahrestags der Gründung der Band zu verstehen, wie der Titel bereits andeutet, und bietet neben den Live-Tracks vier brandneue Studio-Nummern.

Mit ihren jüngsten Kompositionen bieten TRAITOR genau das, was man als Kenner und Dresch-Freund von ihnen erwartet - überwiegend flotte Genre-Kost auf gehobenem spielerischen Niveau, also nur ansatzweise klassischen Teutonen-Kram zwischen Sodom und Kreator. Brummelnder Bass, exaltiertes wie heiseres Geschrei mit gut verständlichen Lyrics zwischen Fantasy und finsterer Wirklichkeit, dazu vor allem in Sachen Gitarrenarbeit die Raffinesse von Destructions technischeren Tracks, wohingegen rhythmisch alles mehr oder weniger geradlinig bleibt.

Der rasante Einstieg in Form von 'Metroid' mit seinem geradezu idiotisch simplen wie effektiven Chorus (na, wie lautet er wohl? Richtig: "Metroid! Metroid!") und 'Into The Nightsphere' steht exemplarisch für die alte Schule im klanglich zeitgemäßen Gewand, bevor 'Space Seed' in unter drei Minuten zwischen Doublebass-Rollen und eindringlichem Gehämmer changiert.

Das Quasi-Geburtstagslied 'Decade Of Revival' (im gleichen Stil wie die drei vorigen Stücke) stimmt auf ein kompaktes Best-Of-Programm ein, das TRAITOR beim Rock Hard Festival 2018 aufgenommen haben; die limitierte Box bietet obendrein Eindrücke aus Wacken auf einer zusätzlichen DVD sowie einen Patch für eure Kutte.

FAZIT: Happy Birthday, TRAITOR - "Decade Of Revival" ist freilich "nur" ein Geschenk der Band an sich selbst und ihre Fans, doch wer nicht mehr und nicht weniger als energetischen, typischen Thrash auf der höhe der Zeit hören möchte, in dem die nordamerikanische Lesart etwas stärker zur Geltung kommt als die europäische, kann sich mit dieser Veröffentlichung einen umfassenden Eindruck der Band verschaffen … falls er sie nicht sowieso schon kennt.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 552x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Metroid
  • Into The Nightsphere
  • Space Seed
  • Decade Of Reviva
  • Knee-Deep In The Dead (live RHF)
  • Crucifixion (live RHF)
  • Thrash Command (live RHF)
  • Ebola (live RHF)
  • Lords Of Lust (live RHF)
  • Mad Dictator (live RHF)
  • Teutoic Storm (live RHF)
  • Predator (live RHF)
  • Nuke'Em All (live RHF)
  • F.U.A.D. (live RHF)

Besetzung:

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