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Black Inhale: Resilience (Review)

Artist:

Black Inhale

Black Inhale: Resilience
Album:

Resilience

Medium: CD/Download
Stil:

Heavy Metal

Label: Stamping Ground / Warner
Spieldauer: 45:40
Erschienen: 29.05.2020
Website: [Link]

Im elften Jahr ihres Bestehens zeigen sich BLACK INHALE notgedrungen zur Hälfte anders aufgestellt als zuletzt. Schlagzeuger Boris Balogh blieb nach der letzten Veröffentlichung unverhofft gemeinsam mit Sänger und Gitarrist Raffael Trimmal von der bisherigen Besetzung übrig, ein neuer zweiter Gitarrist und Bassist - Andrés Cuenca respektive Mauro Putzer -wurden gleich nach ihrer Auswahl in den Schaffensprozess eingebunden.

"Resilience" folgt auf BLACK INHALEs Debüt-EP „Inner Pain“, das erste Album „Rule Of Force“ und dessen 2016 erschienenen Nachfolger „A Doctrine Of Vultures“. Aus ihrer Zwangspause machten die 2009 gegründeten Wiener das Beste, wobei (vermutlich umso ungezwungener) ihre vorläufig stärkste Platte herausgekommen ist.

Die Österreicher setzen mit dem rasanten 'Dissociation', wo sich die Sechssaiter vor Spielfreude überschlagen, gleich zu Beginn den "alles geht"-Grundton der Platte fest, die in Bezug auf ihren Inhalt absolut stichhaltig benannt wurde. "Resilience" ist von aufbegehrenden Hymnen gekennzeichnet, die den seit je von den (Thrash-)Metal-Acts der 1990er geprägten Stil der Combo auf den Punkt bringen.

Pantera-Grooves, rockige Refrains im Fahrwasser von Trivium während ihrer mittleren Schaffensphase und ziemlich old-schoolige Thrash-Feger wie 'The 4th Dimension' spannen ein stilistisches Dreieck auf, in dem genug Spielraum für zwar nicht aufregend neue, aber unter kompositorischen Gesichtspunkten uneingeschränkt fesselnden Variationen bleibt.

Die Inhalte der einzelnen Songs verdienen obendrein zusätzliche Beachtung: 'The Cube' und das Titelstück üben Kritik am von Technik besessenen und allseits lethargischen Zeitgeist, wohingegen das Gros der restlichen Lieder im Zeichen von Widerstandskraft und Unbeugsamkeit aller Unbill zum Trotz steht.

FAZIT: "Resilience" dürfte fortan das Album sein, an dem man BLACK INHALE als zeitgenössische Metal-Band unter starkem Einfluss der NWoAHM-Bewegung messen wird. Innovationen brauchen sie dazu nicht; mitreißendes Songwriting allein genügt.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 320x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Dissociation
  • Escape Room
  • Final Sorrow
  • The 4th Dimension
  • Absorbing Energy
  • Resilience
  • Jaded
  • My Wish 2 Bleed
  • Illusion
  • The Cube

Besetzung:

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