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Skeleton: Skeleton (Review)

Artist:

Skeleton

Skeleton: Skeleton
Album:

Skeleton

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Black Thrash / Punk

Label: 20 Buck Spin / Soulfood
Spieldauer: 29:38
Erschienen: 10.07.2020
Website: [Link]

Wenn die Trüffelschweine vom amerikanischen Label 20 Buck Spin ein neues Signing als vielleicht intelligentesten Bastard aus Punk und Metal zur Diskussion stellen, spitzt man die Ohren, denn die Plattenfirma ergeht sich wirklich selten in ungebührlichen Superlativen.

Letztlich sind SKELETON, die auf ebendiese Weise beworben werden, zwar kein Überknaller, aber aussichtsreiche Newcomer im beschriebenen Spannungsfeld. Vordergründig handelt es sich um immerzu leicht übersteuertes Gerödel mit allen Schikanen - flirrenden Tremolo-Riffs gegenüber beinahe rockigen Midtempo-Parts wie im Einstieg 'Skeleton', einer Handvoll atmosphärisch ruhiger Momente der Marke 'Victory' (nichts weiter als ein durchaus beseeltes Gitarren-Zwischenspiel) und seltener Stampf-Passagen, für die der Zweivierteltakter 'A Far Away Land' exemplarisch steht.

Das selbst betitelte Debüt wirkt gerade dadurch ausgesprochen reif für vermeintliche Anfänger, weil diese nicht nur abwechslungsreich komponiert haben, sondern dabei auch genau zu wissen scheinen, was mit hoher Wahrscheinlichkeit beim Rezipienten funktioniert und was nicht. Will heißen: Sonderlich anspruchsvoll ist die Chose nicht, dafür aber spürbar ein Ding von Fans für Fans.

Die Combo aus Austin im US-Bundesstaat Texas gibt sich in schnöden Black Thrashern wie 'Mark Of Death' und 'Taste of Blood' kriegerisch, zieht ihren eigentlich Witz aber aus weniger krampfig anmutenden Momenten; das zweieinhalbminütige 'The Sword' und das noch kürzere 'T.O.A.D.' sind vor diesem Hintergrund auf ihre richtiggehend plump eingängige Art besonders effektiv - auch weil sich das Quartett hier nicht unnötig lange aufhält, denn im Grunde bedarf es keiner höheren Mathematik, um solche Songs zu schreiben respektive als Hörer zu kapieren.

Hält man sich etwa den gehypten Australier Rebel Wizard vor Augen, der einen ähnlichen Sound fährt, sind SKELETON geradezu raffiniert und proggy.

FAZIT: "Skeleton" bietet cooles Futter für Fans von Toxik Holocaust und eventuell auch der deutschen Black-Thrash-Riege um die Koblenzer Blase, die sich übrigens ein gutes Stück von SKELETONs Songwriting-Kuchen abschneiden darf. Luft nach oben ist trotzdem noch, vor allem beim Sound, der dem differenziert gestrickten Material nicht immer gerecht wird.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 645x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
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Tracklist:
  • Skeleton
  • Mark Of Death
  • The Sword
  • T.O.A.D.
  • Ring Of Fire
  • At War
  • Taste Of Blood
  • Victory
  • A Far Away Land
  • Turned To Stone
  • Catacombs

Besetzung:

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