Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Karnivool: Decade of Sound Awake (Review)

Artist:

Karnivool

Karnivool: Decade of Sound Awake
Album:

Decade of Sound Awake

Medium: DVD/CD+DVD/Download
Stil:

Progressive Metal

Label: Inside Out / Sony
Spieldauer: 103:29
Erschienen: 10.12.2021
Website: [Link]

Corona und kein Ende… schon gar nicht für Künstlerinnen und Künstler, die auf Interaktion mit einem Publikum angewiesen sind und sich auf Live-Darbietungen ihrer Werke verstehen. Dass die Pandemie seit Beginn des Jahres 2020 zunehmend mehr (und immer häufiger verzichtbare) Konzertmitschnitte oder Zweitverwertungen von Internet-Streams abgeworfen hat, ist keine wirkliche Neuigkeit, und wenn wir in Europa dann noch mit einem solchen Release einer Band beworfen werden, die in unseren Breitengraden trotz ihres Alters nach wie vor nur unter Insidern eine Marke ist, gibt dies Anlass zum Stirnrunzeln.

Im vorliegenden Fall ergibt eine Veröffentlichung aber durchaus Sinn, weil die Protagonisten noch Neulinge bei ihrem Label sind. Inside Out haben in jüngerer Zeit schon den KARNIVOOL-Backkatalog auf Vinyl aufgelegt, nun folgt also eine audiovisuelle Dokumentation der Bühnenqualitäten der Combo.

Australiens erfolgreichste Prog-Band zierte sich lange vor einem Streaming-Projekt, wie es etliche Musikschaffende während der Covid-19-Pandemie in Angriff genommen haben, doch schließlich war eine verspätete Feier des zehnten Jahrestags der Veröffentlichung ihres Schlüsselalbums „Sound Awake“ ein triftiger Grund für ein Konzert ohne Publikum. „Decade of Sound Awake“ bietet nun alle Tracks der Platte im Rahmen einer dynamischen Performance, die im stimmungsvollen Ambiente des Heath Ledger Theatre in Perth bei minimalem Licht und dem Blu-ray-Format angemessenem Sound.

Hinzu kommen ausgesuchte Stücke aus dem restlichen Backkatalog der Gruppe, deren Aushängeschild Ian Kenny am Mikro allein ein Live-Erlebnis wert ist. Er macht das komplexe und stilistisch an kompakte Tool erinnernde Material mit seinen Gesangs-Hooks äußerst massentauglich, und dass die bisher unveröffentlichten neuen Songs fehlen, die schon vor Corona bei Shows zum Besten gegeben wurden, ist angesichts des Jubiläumskonzepts ein verschmerzbares Manko.

FAZIT: Ein idealer Mitschnitt zum Kennenlernen von KARNIVOOL, Australia´s Finest (neben Caligula´s Horse) in Sachen Progressive Rock bis Metal.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 1160x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Simple Boy
  • Goliath
  • New Day
  • Set Fire To The Hive
  • Umbra
  • All I Know
  • The Medicine Wears Off
  • The Caudal Lure
  • Illumine
  • Deadman
  • Change
  • Fade
  • Roquefort
  • Aeons
  • All It Takes

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Wieviele Tage hat eine Woche?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!