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Dymytry: Revolt (Review)

Artist:

Dymytry

Dymytry: Revolt
Album:

Revolt

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Modern Metal

Label: AFM / Soulfood
Spieldauer: 48:16
Erschienen: 14.01.2022
Website: [Link]

Osteuropäischer Metal ist oft elektronisch verbrämt oder wie im Falle dieser Tschechen auf den Hüpf-Sound von Gruppen wie Soulfly oder Machine Head zu Anfangszeiten ausgerichtet. DYMYTRY kombinieren Elemente aus dieser Ecke mir den Allgemeinplätzen, auf denen sogenannte Alternative Metal-Acts insbesondere aus den Vereinigten Staaten Radau machen, sowie je einer Prise Industrial light und Rapcore.

So kommt es, dass Stücke wie ´Stronger oder ´Rise And Shine´, die neben ´Touchdown´ und ´Hope´ zu den potenziellen Singles auf „Revolt“ zählen, ungefähr wie eine Mischung aus Stone Sour und Clawfinger mit einem guten Rapper daherkommen. In ihrer Gesamtheit ist die Platte verboten eingängig, was zur Folge hat, dass sie sich im Laufe ihrer zwölf Lieder rasch abnutzt.

Als erstes komplett englischsprachiges Werk der Band, auf dem zudem ein zweiter Sänger seinen Einstand begeht, ist das Material zu gleichförmig gestrickt; daher durchschaut man das Quintett allzu schnell, und akustische Farbtupfer wie die Gastbeiträge von Sänger Joakim Lindbäck Eriksson (Brothers Of Metal) während des Piano-Outros von ´300´ und Gitarrenhexer Victor Smolski (ex-Rage, Mind Odyssey, Almanac) in ´Somebody´s Watching Me´ (im Original von Rockwell, 1984) willkommene Akzente setzen.

Als Anspieltipps legen wir euch das mystische ´Never Gonna Die´ und das Neo-Thrash-Geschoss ´Tick Tock´ ans Herz, letzteres ein Kuriosum mit martialischem Rammstein-Drive und einem Refrain, der beinahe an die hymnischen Qualitäten der Schweden Soilwork heranreicht.

FAZIT: Wer leichtverdauliche Heavy-Klänge schätzt, die auch in den Charts stattfinden könnten, kann "Revolt" mal zur Probe hören, wohingegen sich der Rest der Hörerschaft rasch gelangweilt sieht, weil DYNYTRY auf lange Sicht hin zu leicht zu durchschauen sind, während sie im Kern obendrein nichts wirklich Neues zur Diskussion stellen - und das ist nicht einmal innerhalb des seit je nicht besonders anspruchsvollen Groove-Metal-Segments zu wenig.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 822x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Wertung: 9 von 15 Punkten [?]
9 Punkte
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Tracklist:
  • 01] Revolt
  • 02] Stronger
  • 03] 300
  • 04] Never Gonna Die
  • 05] Rise and Shine
  • 06] Awaking The Monster
  • 07] Until The World Knows Why
  • 08] Touchdown
  • 09] Tick Tock
  • 10] Hope
  • 11] Somebody's Watching Me
  • 12] Chernobyl 2.0

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

  • Revolt (2022) - 9/15 Punkten
Interviews:
  • keine Interviews
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