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Night Cobra: Dawn of the Serpent (Review)

Artist:

Night Cobra

Night Cobra: Dawn of the Serpent
Album:

Dawn of the Serpent

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Heavy Metal

Label: High Roller / Soulfood
Spieldauer: 32:29
Erschienen: 11.02.2022
Website: [Link]

Don´t mess with Texas: NIGHT COBRA stammen aus der Musikhochburg Houston und nehmen keine Gefangenen, was ihren Heavy Metal angeht, Das hat kürzlich schon ihre Debüt-EP "Praise of the Shadow" bewiesen, und das nun folgende erste Album der Band führt die Linie des Kurzformats insofern fort, als es darauf von allem ein bisschen mehr gibt.

Will heißen: NIGHT COBRA entertainen auf "Dawn of the Serpent" eine gute halbe Stunde lang auf klassische Weise, aber mit in seiner Kompaktheit dennoch einfallsreichem Songwriting. Inspiriert wurden die fünf Musiker insbesondere durch die vielen NWoBHM-Zweitligisten, die es hinter den großen Namen zu kaum mehr als Achtungserfolgen oder Kultstatus brachten, seien es noch lebendige Fossilien wie Satan und Angel Witch oder Käuze wie Legend, Elixir und Spartan Warrior - also was Wunder, dass auf dieser Platte nicht wenig allenfalls semi-metallischer Hardrock mitschwingt?

Die sympathisch kratzige Produktion, bei der nur der pappige Drum-Sound verdrießlich stimmt, passt zur stilistischen Ausrichtung, wobei NIGHT COBRA ihren Fantasy- und Science-Fiction-Texten entsprechend ein paar Grusel-Keyboard-Parts als Intros respektive Zwischenspiele einstreuen.

´Lost in Time´ reißt genausop wie ´The Neuromancer´s Curse´ mit viel Tempo und kämpferischen Vocals mit, wohingegen auch in gemäßigteren Geschwindigkeitsregionen Köpfe rollen - konkret etwa während des Openers ´Run the Blade´ oder im abschließenden ´Electric Rite´. Dass Frontmann Christian Larson bei alledem leicht quäkt, hat gleichfalls etwas rootsig Vertrautes.

FAZIT: Für den Moment sind NIGHT COBRA unmissverständliche Classic-Metal-Revivalisten. Ihr erster Longplayer gefällt auf seine frisch unverbrauchte Art mit jugendlicher Unbekümmertheit, auch wenn man bei langfristigem Denken angesichts der Fülle ähnlicher Acts dort draußen langsam sagen muss: Das könnt ihr noch keine zehn Jahre lange so durchziehen, ohne dass euch die Fans gelangweilt weglaufen. Quo vadis also, Vintage-Bewegung?

Andreas Schiffmann (Info) (Review 1452x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
10 Punkte
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Tracklist:
  • 1 Run the Blade
  • 2 The Serpent’s Kiss
  • 3 Lost in Time
  • 4 Black Venom Dreams
  • 5 The Neuromancer's Curse
  • 6 For Those Who Walk the Night
  • 7 In Mortal Danger
  • 8 Acid Rain
  • 9 Electric Rite

Besetzung:

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