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Various Artists: Legacy: A Tribute to Leslie West (Review)

Artist:

Various Artists

Various Artists: Legacy: A Tribute to Leslie West
Album:

Legacy: A Tribute to Leslie West

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Hardrock / Bluesrock

Label: Mascot / Rough Trade
Spieldauer: 48:17
Erschienen: 25.03.2022
Website: -

Als Leslie West im Dezember 2020 starb, trauerten nicht nur Fans seiner Band Mountain, sondern Gitarren-Gourmets aus der ganzen Welt und Anhänger des gediegenen Songwritings, denn der amerikanische Musiker war ein stilistisch zwangloser Komponist mit vielen Gesichtern. Ergo ist es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis ihm mehr oder weniger bekannte Kollegen Tribut zollen - und dies geschieht nun mit "Legacy: A Tribute to Leslie West", einem vor Namedropping strotzenden und qualitativ hochwertigen Sampler, der kaum Wünsche offen lässt.

Über die Songauswahl darf man freilich streiten, doch das Dutzend Tracks deckt Wests Karriere einigermaßen gut ab und umfasst zudem viele Schlüsselsongs aus seinem Repertoire. Der lässige Southern-Rocker ´Blood of the Sun´ mit hervorstechendem E-Bass passt perfekt zu Black Label Societys Oberbart Zakk Wylde, im unsterblichen ´Nantucket Sleighride (To Owen Coffin)´ darf man ex-Rainbow-Sänger Joe Lynn Turners alterslose Soul-Stimme genauso bewundern wie von Jethro Tulls Martin Barre begleitet während des folkig zarten ´For Yasgur’s Farm´.

Im sonnigen ´Sittin' On a Rainbow´ empfiehlt sich der jetzige Rainbow-Frontmann Ronny Romero indes einmal mehr als Reibeisen vom feinsten, ehe Dee Snider und George Lynch ´ Never In My Life´ zu einem fetten Heavy Blues konvertieren. Der Medley-Track ´Money (Whatcha Gonna Do) By the River´ bleibt als Meisterleistung in puncto Arrangement außer Konkurrenz, wobei auch deutlich wird, dass es sich hierbei um einen wirklichen Liebesdienst am Subjekt handelt: Die Scheibe wurde von Personen aus Wests Umfeld kuratiert, und seine langjährige Rhythmusgruppe legt in den meisten Tracks das satte Fundament aus.

FAZIT: Auf "Legacy: A Tribute to Leslie West" verbeugen sich Freunde und musikalische Weggefährten vor dem Werk des ikonischen Mountain-Gitarristen. Namen wie Slash, Zakk Wylde, Dee Snider, Joe Lynn Turner, Robbie Krieger, Mike Portnoy, Steve Morse oder Yngwie Malmsteen machen den Sampler praktisch zu einem Muss für jeden, der sowohl das Werk des Verstorbenen schätzt als auch nur halbwegs an bekannten Künstlern aus dem Mainstream-Hardrock interessiert ist.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 2012x gelesen, veröffentlicht am )

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  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • 01] Blood of the Sun
  • 02] Nantucket Sleighride (To Owen Coffin)
  • 03] Theme for an Imaginary Western
  • 04] For Yasgur’s Farm
  • 05] Why Dontcha
  • 06] Sittin' On a Rainbow
  • 07] Never In My Life
  • 08] The Doctor
  • 09] Silver Paper
  • 10] Money (Whatcha Gonna Do) By the River - Medley
  • 11] Long Red
  • 12] Mississippi Queen

Besetzung:

Interviews:

  • keine Interviews
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