Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Gates of Chaos: My War (Review)

Artist:

Gates of Chaos

Gates of Chaos: My War
Album:

My War

Medium: CD/Download
Stil:

Symphonic Power Metal

Label: Elevate Records
Spieldauer: 35:41
Erschienen: 18.05.2025
Website: [Link]

Das Tor zum Chaos liegt offenbar in Italien. Zumindest behaupten das GATES OF CHAOS aus Rom mit ihrer Namensgebung. Mit „My War“ bleibt auch der Titel ihres Debütalbums der martialischen Ausdrucksweise treu.
Ob die Musik ebenso kämpferisch klingt?
Um die Antwort vorweg zu nehmen: Nein, tut sie nicht, stattdessen bietet das Album symphonischen Power Metal mit Liebe zu eingängigen Melodien und einem gewissen Pathos.


Dabei ist ein Fixpunkt des Geschehens die Stimme von Marco 'Brandy' De Angeli. Der Mann hat ein sehr klares Timbre, das den symphonischen Unterbau von Songs wie „Far Down Below“ nicht verdrängt, aber ebenso wenig gegen die knackigen Riffs arbeitet.
Weiterhin funktioniert der Spannungsbogen der sechs Songs auf „My War“ hervorragend, wobei sich u.a. das flotte, hier und da an BLIND GUARDIAN erinnernde, „Ninth Circle of Inferno“ zügig als eines der Highlights herausstellt. Nicht nur, dass der ein- oder andere Ohrwurmmoment zu finden ist, auch die Verzahnung von Orchester und Rockmusik wirkt zu jeder Zeit ausgewogen.


„Out Of Hell“ drückt mehr aufs Gas und die Keyboard-Motive, welche stets auf die mehrstimmige Bridge bzw. den opernhaft inszenierten Refrain hinführen, setzen sich schnell im Ohr fest.
Zwischendrin gemahnen die Soloabfahrten von Keyboard und Gitarre auch mal an eine Band wie RHAPSODY (in ihrer ursprünglichen Inkarnation).


Nachdem „Shallow“ den Orchesterbombast überwiegend mit Tempo aufrechterhält, bündelt der abschließende Titeltrack nochmal alle Elemente (Orchester-Bombast, Sopranisten-Drama, Power Metal-Gitarren und marginal folkloristische Stimmung) und bringt „My War“ damit zu einem schwung- und stimmungsvollen Abschluss.


FAZIT: GATES OF CHAOS klingen auf „My War“ weder chaotisch, noch klingt ihre Musik nach allzu martialischer Kampfeslust. Eine gewisse Dringlichkeit findet sich jedoch in allen Stücken und der Spannungsbogen wird durch sämtliche Stadien dieser Bombast-Metal-Reise aufrechterhalten. Der Einstieg in eine musikalische Karriere ist mit diesem Debüt auf jeden Fall geglückt.

Dominik Maier (Info) (Review 119x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Invictus
  • Far Down Below
  • Ninth Circle of Inferno
  • Out Of Hell
  • Shallow
  • My War

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

  • My War (2025) - 11/15 Punkten
Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vervollständige: Wer anderen eine ___ gräbt, fällt selbst hinein.

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!