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Kreator: Love Us Or Hate Us - The Very Best Of The Noise Years 1985-1992 (Review)

Artist:

Kreator

Kreator: Love Us Or Hate Us - The Very Best Of The Noise Years 1985-1992
Album:

Love Us Or Hate Us - The Very Best Of The Noise Years 1985-1992

Medium: CD
Stil:

Thrash Metal

Label: BMG / Noise / Rough Trade
Spieldauer: 133:22
Erschienen: 29.04.2016
Website: [Link]

Der erste Schlag der Wiederveröffentlichungs-Welle alter Noise-Klassiker besteht aus "Best Of"-Geschichten der Label-Jahre maßgeblicher Bands wie KREATOR, deren hier kompilierte Songs - 30 an der Zahl - schlicht chronologisch aneinandergereiht wurden. Es handelt sich um jeweils eine fünf Stücke von "Endless Pain", "Pleasure To Kill", "Terrible Certainty", "Extreme Aggression", "Coma Of Souls" und "Renewal", die zwar nicht in genauso aufeinanderfolgen wie auf den entsprechenden Alben, die Entwicklung der Gruppe von ihren Anfangstagen als Vorreiter des teutonischen Thrash bis zur experimentellen Phase stimmig erkennbar nachzeichnet.

Mit bis heute zum Live-Set von Mille und Co. gehörenden Unsterblichkeiten wie "Betrayer", "Flag Of Hate" oder "Tormentor", aber auch dank differenzierterer Tracks wie "People Of The Lie" (der Blaupause für das Stück "Heartwork" von CARCASS) oder gewagter Verwegenheiten der Marke "Karmic Wheel" bzw. politisch klarer Stellungnahmen ("Europe After The Rain") kann sich jeder, der KREATOR unfassbarerweise noch nicht kennen sollte, den Kern dessen erschließen, was die Essener während ihres Aufstiegs - ab "Renewal" sollte es, ob ungerechtfertigt oder nicht, aber zunächst bergab gehen, gleichwohl mit immer noch guten bis herausragend spannenden Alben wie "Cause For Conflict" oder dem Gothic-Kuriosum "Endorama" - zur wohl führenden europäischen Szene-Band ausmachte.

FAZIT: Wenig bis gar nichts für KREATOR-Fans (Compilations mit exklusiven Tracks gab es schon vor Jahren, u.a. auch vom zwischenzeitlichen und längst aufgegebenen Label GUN), aber eine konzise Nabelschau für die Band bis in die 1990er hinein.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 3567x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
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Tracklist:
  • Endless Pain
  • Tormentor
  • Flag Of Hate
  • Total Death
  • Bonebreaker
  • Pleasure To Kill
  • Under The Guillotine
  • Riot Of Violence
  • Ripping Corpse
  • Command Of The Blade
  • Terrible Certainty
  • Toxic Trace
  • Storming With Menace
  • No Escape
  • Behind The Mirror
  • Extreme Aggressions
  • Some Pain Will Last
  • Bringer Of Torture
  • Love Us Or Hate Us
  • Betrayer
  • Terror Zone
  • Coma Of Souls
  • People Of The Lie
  • When The Sun Burns Red
  • Agents Of Brutality
  • Renewal
  • Depression Unrest
  • Karmic Wheel
  • Europe After The Rain
  • Winter Martyrium

Besetzung:

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