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Alex O‘Toole & Simeon Bartholomew: n000000000.1 (Review)

Artist:

Alex O‘Toole & Simeon Bartholomew

Alex O‘Toole & Simeon Bartholomew: n000000000.1
Album:

n000000000.1

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Experimental Rock

Label: Bird’s Robe Records
Spieldauer: 53:22
Erschienen: 23.10.2026
Website: [Link]

Mit „n000000000.1“ präsentieren ALEX O’TOOLE & SIMEON BARTHOLOMEW ein improvisiertes Instrumentalalbum, das Progressive Metal mit Post-Rock-Elementen verbindet und dabei, trotz der freigeistigen Herangehensweise an die Musik nicht zwingend im Soundchaos versinkt.


Die Atmosphäre des Albums ist meist angespannt, wobei die Ästhetik der Stücke durchaus Post-Metal-affin wirkt. Zwar startet der Opener „5, 6, 7, 8, Let’s Dance“ angespannt und wirkt improvisiert, aber schon das Math-Rock-Versatzstück „And the Feet Became the Hands“ macht deutlich, dass verkopfte Musik in diesem Fall doch auch adäquate Grooves zu bieten hat, die nicht komplett zusammenhangslos klingen.


Mit „Wide Open“ oder „I’m Not Even Kidding“ schlägt das Duo auch mal ruhigere Töne an, wobei gerade die repetitiven Melodien einen gewissen Eindruck davon hinterlassen, wie es für die beiden Musiker sein musste, sich in einen instrumentalen Rausch zu spielen.


„Cloud Break“ zieht, vor allem im Schlagzeugbereich das Tempo an und wirkt wie ein hyperaktiver Soundtrack zu einer Hatz, die durch das angestrengt verzerrte Gitarrenspiel noch verstärkt wird. Mit „This is the Place“ und „Humour Me For A Moment“ nimmt dieser Eindruck kaum ab, aber die Wucht der Musik reißt ebenso nicht ab.


Erst das Finale „Follow / Lead“ bringt Jazz-affine Entspannung mit, setzt aber auf repetitive Muster, die u.a. dank der warmen und langsam groovenden Basslinien eine Art Lounge-Musik-Charakter mitbringen.


FAZIT: ALEX O’TOOLE & SIMEON BARTHOLOMEW liefern mit „n000000000.1“ ein Beispiel für ein musikalisches Äquivalent zur Chaostheorie ab, schaffen es aber doch, nicht im kompletten Instrumental-Wirrwarr zu versacken. Eine gewisse Form von übergeordneter Struktur schimmert immer wieder in der Musik durch, womit Freunde weniger freigeistiger Instrumentalakrobatik hier durchaus eine potenzielle Einstiegsdroge in die Welt experimenteller Instrumental-Rockmusik entdecken könnten.

Dominik Maier (Info) (Review 31x gelesen, veröffentlicht am )

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Tracklist:
  • 5, 6, 7, 8, Let’s Dance
  • And the Feet Became the Hands
  • Wide Open
  • Interlude I - Happy New Year
  • Void (aka Honey, I'm just stepping out to get milk. I'll be back in approximately 10:37)
  • I'm Not Even Kidding
  • Interlude II - Cassini
  • Cloudbreak
  • This Is the Place
  • Humour Me For A Moment
  • Big Finish
  • Follow / Lead

Besetzung:

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