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Five O Seven: Innet (Review)

Artist:

Five O Seven

Five O Seven: Innet
Album:

Innet

Medium: CD/Download
Stil:

Rock

Label: Eigenproduktion
Spieldauer: 32:52
Erschienen: 08.05.2026
Website: [Link]

FIVE O SEVEN (507) ist im amerikanischen Polizeijargon der Code für öffentliche Belästigung. Dass das gleichnamige Trio aus Süddeutschland mit seinem neuen Album „Innet“ allerdings ein (akustischer) Störenfried sein soll, lässt sich nun wirklich nicht behaupten. Vielmehr servieren FIVE O SEVEN einen abwechslungsreichen Mix aus Heavy-, Blues- und Hardrock, der sich angenehm unangestrengt zwischen den Genres bewegt.



„Summerdays“ bringt die musikalische Quintessenz des Albums auf den Punkt: druckvoller Rock, eine Prise Metal und ein Refrain, der geradezu nach kollektivem Mitsingen schreit. Ihre Vorliebe für mehrstimmigen Gesang zelebrieren die drei Musiker auch auf „Elevator To The Sky“, dessen unbeschwerte Stimmung ansteckt. Mit „What I Got“ schlagen FIVE O SEVEN anschließend deutlich bluesigere Töne an, bevor „Radio Rock“ den klassischen Rock’n’Roll in den Vordergrund stellt. „Waiting For The Night“ erinnert hingegen mit seinen kernigen Riffs an den guten alten 80er-Jahre-Rock und rundet den bunten Strauß an Rock-Variationen gelungen ab.



Und was durchweg hörbar ist, ist die Spielfreude des Trios. FIVE O SEVEN verzichten auf übertriebene Effekthascherei und setzen stattdessen auf knackige Gitarren, treibende Rhythmen und ein Gespür für eingängige Melodien. Mal stampft der Bluesrock lässig vor sich hin, mal nimmt der Hardrock ordentlich Fahrt auf. Wenn sich die drei Stimmen in den Refrains zu mehrstimmigen Passagen verbinden, bekommt das Album jene Extraportion gute Laune, die sofort überspringt. Und so scheut man sich auch nicht davor, einen Weihnachtssong („Ring The Bell“) auf ein Sommer-Release Album zu packen.



FAZIT: Mit „Innet“ ist FIVE O SEVEN ein sympathisches Rockalbum gelungen, das seine Stärken weniger aus musikalischer Innovation als aus handwerklicher Souveränität und spürbarer Spielfreude bezieht. Das Trio zeigt, dass Heavy-, Blues- und Hardrock keineswegs angestaubt klingen müssen, wenn man die verschiedenen Spielarten mit Leidenschaft, musikalischem Können

Marco Rauland (Info) (Review 30x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
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Tracklist:
  • Until You're Here
  • Linnet
  • Summerdays
  • Ring the Bell
  • Elevator to the Sky
  • Stay
  • What I Got
  • Radio Rock
  • Waiting for Tonight
  • WYSIWYG Deal

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

  • Innet (2026) - 11/15 Punkten
Interviews:
  • keine Interviews
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