Rund zwei Jahre nach dem vorzüglichen Debüt mit dem putzigen Titel „Tanzlinde“ erscheint mit „Tigris & Euphrates“ das nächste Album der italienischen SHERPAs. Anstatt mit dem, zumindest im Filmbusiness üblichen, „schneller, höher, weiter und mehr von allem“ punkten zu wollen, üben sich SHERPA in gekonnter Reduktion. Die Trademarks bleiben gleich: Slow Motion-Psychedelica, die manchmal, ganz Postrock affin, nach zartem Beginn Klangschicht um Klangschicht anhäuft, dabei aber nicht im Überfluss implodiert, sondern stets das melodische und ...
Weiterlesen ...