Sechs Instrumentals mit kurzen, prägnanten Titeln; Gitarre, Bass, Schlagzeug, selten Farfisa-Orgel und Synthesizer-Einsatz. Die Zuordnung Postrock liegt nahe. Doch HOAXHOAX aus Marseille spielen nicht jene Variante elegischer Sphärenmusik, die in voluminösen Klangkaskaden Explosion und Erlösung sucht. Auf „Shot Revolver“ geht es wesentlich sperriger, spröder und kakophonischer zu. Nicht metallischer. Obwohl der Härtegrad mitunter heftig ist, wird das Brachiale eher durch Breaks, irritierende helle Störgeräusche und frei tönende Einsätze erzeugt. Wobei die Musik nicht zerfasert, sondern ...
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