Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Negator: Gates To the Pantheon (Review)

Artist:

Negator

Negator: Gates To the Pantheon
Album:

Gates To the Pantheon

Medium: CD
Stil:

Black Metal

Label: Viva Hate Records
Spieldauer: 42:07
Erschienen: 26.04.2013
Website: [Link]

Schwedischer Black Metal klang schon immer etwas anders als norwegischer, mit fetterem Sound und irgendwie erwachsener. Wem Bands wie MARDUK oder DARK FUNERAL allein aus diesem Grund schon zu untrve waren, der sollte einen großen Bogen um den vierten Longplayer der Hamburger NEGATOR machen.

Denn nach ihrem stumpfen – aber überzeugenden – Balleralbum „Panzer Metal“, dass schon eine gewisse Ähnlichkeit zu MARDUKs „Panzer Division Marduk“ aufwies, bleiben die Norddeutschen soundtechnisch auf Kurs, lassen nur verstärkt Melodien in ihre schwarzmetallischen Hass-Brocken einfließen. Und das machen NEGATOR sehr kompetent, Blast-Beat-Geballer mit typischem Gitarren-Riffing verbinden und dann noch eine kleine Variation einfügen, mal ein Hauch von Death Metal, mal technisch versierte Spielereien, mal Langsamkeit, aber alles in Maßen und und nie übertrieben im Vordergrund, die Essenz bleibt so rabenschwarzer Black Metal ohne Kompromisse.

Und es ist sicher kein Zufall, dass der ausgesprochen charismatische Sänger Nachtgarm zwischenzeitlich bei DARK FUNERAL in Mikro brüllte. Ähnlichkeiten zwischen beiden Bands lassen sich nicht wegdiskutieren und der Frontmann ist sicher einer der besten Schreihälse der Szene, der zwischen Gekeife und tiefen Tonlagen problemlos wechselt und trotzdem seine misanthropen Texte meist verständlich und aggressiv hervorbringt. Manchmal wirkt „Gates To the Pantheon“ beinahe wie das musikalische Gegenstück zur Black-Metal-Intelligenzia, die beispielsweise von DER WEG EINER FREIHEIT oder WOLVES IN THE THRONE ROOM personifiziert wird. Nein, das wird nicht jedem gefallen, aber das soll es ja auch nicht.

FAZIT: Schwedischer Black Metal aus deutschen Landen, noch blutig von der frischen Schlachtplatte. Keine Innovation, aber sehr gut gemacht.

Dr. O. (Info) (Review 3711x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 11 von 15 Punkten [?]
11 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Epiclesis
  • Bringer Of War
  • The Last Sermon
  • Serpents Court
  • Nergal, The Raging King
  • Carnal Malefactor
  • The Urge For Battle
  • Atonement In Blood
  • Revelation 9:11
  • Necrodaemon Terrorsathan (Bonus Boxset/BELPHEGOR-Cover)

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Sieben mal sieben sind?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!