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Frantic Aggressor: Land Mine Logic (Review)

Artist:

Frantic Aggressor

Frantic Aggressor: Land Mine Logic
Album:

Land Mine Logic

Medium: CD
Stil:

Black / War Metal

Label: Independent
Spieldauer: 42:11
Erschienen: 27.06.2019
Website: [Link]

War Metal ist an und für sich kein Genre für Zartbesaitete – zu finster und abstoßend dürften Ästhetik und Sound für Außenstehende wirken. In dieser Hinsicht machen auch die Berliner von FRANTIC AGGRESSOR keine Ausnahme.

Das Trio aus der Hauptstadt hält sich auf ihrem Debütalbum an die gängigen Konventionen. Ihr Black-Thrash-Geballer klingt mal nach Sperrfeuer und mal nach Panzerschlacht, aber immer nach Verwüstung und Zerstörung.
Abwechslung gibt es dabei eigentlich nur in Nuancen. Mit Rezepten aus dem Thrash Metal, gepaart mit dem Gitarrensound des frühen skandinavischen Black Metals geht es fast die ganze Zeit voll auf die 12.

Nur ein paar kürzere Phasen im schleppenden Midtempo gibt es zum Durchatmen.
„S.Mi.35“ erinnert dagegen in den ersten drei Minuten an die frühen DARKTHRONE und ist damit der bedächtigste Song des Albums.
Das eher monotone Röcheln und Keifen von Sänger XXX trägt auch nicht viel zur Abwechslung bei, passt aber zur Musik. Gleiches gilt für die Produktion.
Auch die ist dem Genre entsprechend eher zurückhaltend und verzichtet auf überflüssige Spielereien. Etwas schade ist aber, dass das Schlagzeug dabei manchmal etwas dumpf klingt und nicht immer den Druck entfaltet, den es in diesem Gefüge bräuchte.
Andererseits sollte der Sound in einem Genre, in dem die Referenzwerke von BLASPHEMY oder BEHERIT stammen, letztlich nicht kriegsentscheidend sein.

FAZIT: Wer es schnell, hart und schmutzig mag, ist bei FRANTIC AGGRESSOR an der richtigen Adresse. Das Trio zelebriert auf seinem Debütalbum 42 Minuten lang Gewalt und Tempo, beseelt vom Geist des frühen Black Metal. Das ist zwar nicht immer ganz ausgereift und folgt öfter mal dem Motto „stumpf ist Trumpf“, zum Ohrenfreipusten ist es aber gut geeignet.

Sebastian Triesch (Info) (Review 411x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 10 von 15 Punkten [?]
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Tracklist:
  • Traces
  • Freedom.Power.Will
  • Amoeba
  • The Wanderer
  • S.Mi.35
  • Tragedy
  • Manifesto
  • Final Spasms of a Dying Multiverse

Besetzung:

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