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Askväder: Wax (Review)
| Artist: | Askväder |
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| Album: | Wax |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Blues-Rock / Garage-Rock / Hardrock |
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| Label: | Icons Creating Evil Art | |
| Spieldauer: | 33:19 | |
| Erschienen: | 02.10.2026 | |
| Website: | [Link] |
ÅSKVÄDER aus Göteborg setzen auf ihrem dritten Studioalbum „Wax” auf eine Mischung aus bluesgetränktem Hardrock, skandinavischem Garage-Rock und einer ordentlichen Portion Punk-Attitüde. Dabei orientiert sich das schwedische Quartett hörbar an der Rockwelle der Neunziger, als THE HELLACOPTERS, TURBONEGRO und GLUECIFER den Ton angaben. Statt sich allerdings ausschließlich auf nostalgische Versatzstücke zu verlassen, versuchen ÅSKVÄDER, den vertrauten Zutaten mit eingängigen Melodien und einer gewissen Leichtigkeit eigenes Leben einzuhauchen.
Eine wichtige Veränderung gibt es auch personell: Mit Sängerin und Gitarristin Saga Flygare Täll hat die Band 2025 eine neue Frontfrau gefunden, die dem ohnehin riffbetonten Sound zusätzliche Kontur verleiht. Die elf Songs sind kompakt arrangiert, verzichten weitgehend auf unnötige Umwege und setzen auf druckvolle Gitarren, ein solides Rhythmusfundament und Refrains, die schnell im Ohr bleiben.
Das funktioniert besonders bei „Farewell”, das mit bluesiger Gitarrenarbeit und ordentlich Vorwärtsdrang eröffnet, sowie beim kantigeren „Frontier”, das die punkige Seite der Schweden betont. „On The Fence” und „Hallow“ setzen dagegen stärker auf melodische Refrains, während „Salt” mit einem griffigen Riff und einer markanten Gesangsleistung überzeugt. „Under Your Skin” und „Creep” bringen bluesige Akzente ein, ohne den nötigen Druck vermissen zu lassen. Und mit „Hyde” wird anschließend noch einmal das Tempo angezogen, bevor der Titeltrack „Wax“ mit seiner melodischen Ausrichtung einen beschwingten Schlusspunkt setzt.
FAZIT: „Wax” ist kein Album, das musikalisch neue Maßstäbe setzen möchte. Dafür sind die stilistischen Koordinaten zu vertraut und manche Arrangements zu vorhersehbar. Allerdings verstehen ÅSKVÄDER ihr Handwerk, entwickeln aus den bekannten Zutaten einen angenehm unverkrampften Rocksound und verfügen mit Saga Flygare Täll über eine Frontfrau, die dem Material hörbar guttut.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Farewell
- Frontier
- On The Fence
- Salt
- Under Your Skin
- Hollow
- Stew
- Aim High
- Creep
- Hyde
- Wax
- Bass - Lucas Monryd
- Gesang - Saga Flygare Täll
- Gitarre - Martin Gut, Saga Flygare Täll, Linus Björklund, Kalle Lilja
- Schlagzeug - Tim Ferm
Interviews:
-
keine Interviews
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