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Black Stone Cherry: Celebrate (Review)
| Artist: | Black Stone Cherry |
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| Album: | Celebrate |
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| Medium: | Download | |
| Stil: | Southern Rock |
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| Label: | Mascot Records | |
| Spieldauer: | 25:16 | |
| Erschienen: | 06.03.2026 | |
| Website: | [Link] |
Die US-Country-Rockbarden von BLACK STONE CHERRY legen mit „Celebrate“ sieben Nummern im digitalen EP-Format vor und machen gleich mit dem Opener und Titeltrack „Celebrate“ klar, dass sie keinerlei Ambitionen haben, von ihrem bewährten Konzept abzuweichen. Bis zum Anschlag komprimierte Drums, die ordentlich Druck machen, Gitarren mit klarem Fokus auf eingängige Riffs – und darüber die unverwechselbare Stimme von Chris Robertson, die einem das staubige Kenntucky direkt in die Gehörgänge brüllt.
So gibt es wenig Überraschungen – die man allerdings auch gar nicht erwartet. „Neon Eyes“ kombiniert leicht groovende Strophen mit einem knallenden Refrain, der sofort hängen bleibt und uns, von Backingvocals veredelt, direkt in den Sonnenuntergang reiten lässt. Gleich danach donnert „Caught Up In The Up Down“ mit den bandtypischen rhythmischen Stops in den Strophen über uns hinweg und serviert den nächsten Knaller-Refrain. Veredelt wird das Ganze von einem knarzenden Bass und einem kurzen, eruptiven Gitarrensolo.
Und so geht es fröhlich weiter: mit der etwas ruhigeren Nummer „I’m Fine“, der obligatorischen Country-Powerballade „Deep“ und einer weiteren knackig riffenden BSC-Signature-Nummer („What You’re Made Of“). Lediglich das Cover von „Don’t You (Forget About Me)“ mit Tyler Connolly von THEORY OF A DEADMAN hätte man besser im Original belassen und nicht versucht, es ins BSC-Korsett zu zwängen. Die Eigenkompositionen zünden schließlich mehr als genug.
FAZIT: Keine Experimente, volle Breitseite: BLACK STONE CHERRY belieben sich und ihrem Sound treu. „Celebrate“ ist genau das, was der Titel verspricht – eine unbeschwerte Feier des bewährten Band-Rezepts. Wer Innovation oder Stilwechsel sucht, wird hier kaum fündig. Alle anderen bekommen die gewohnt volle Ladung Druck, Dreck und eingängige Refrains.
PS: Wer die Band live erleben möchte, hat im Herbst die Gelegenheit hierzu:
10.09. - Longhorn, Stuttgart
12.09. - Huxley's Neue Welt, Berlin
17.09. - Simm City, Wien - Österreich
19.09. - Backstage Werk, München
22.09. - Batschkapp, Frankfurt
26.09. - Matrix - Bochum
29.09. - Markthalle - Hamburg
30.09. - Essigfabrik, Köln
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Celebrate
- Neon Eyes
- Caught Up In The Down
- I'm Fine
- Deep
- What You're Made Of
- Don't You (Forget About Me)
- Bass - Steve Jewell
- Gesang - Chris Robertson, Ben Wells, John Fred Young, Steve Jewell, Tyler Connolly
- Gitarre - Chris Robertson, Ben Wells
- Schlagzeug - John Fred Young
- Black Stone Cherry (2007) - 9/15 Punkten
- Between The Devil & The Deep Blue Sea (2011) - 8/15 Punkten
- Kentucky (2016) - 12/15 Punkten
- Family Tree (2018) - 12/15 Punkten
- The Human Condition (2020) - 12/15 Punkten
- Screamin' at the Sky (2023) - 10/15 Punkten
- Screamin' At The Sky – die zweite (2023) - 10/15 Punkten
- Celebrate (2026) - 12/15 Punkten
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