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Joschko: Past, Presence, All At Once (Review)
| Artist: | Joschko |
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| Album: | Past, Presence, All At Once |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Indie-Rock, Folk-Rock |
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| Label: | Slash Zero Records | |
| Spieldauer: | 42:47 | |
| Erschienen: | 12.06.2026 | |
| Website: | [Link] |
Auf „Past, Presence, All At Once“ verbindet der Fürther JOSCHKO Indie-Rock mit einer ordentlichen Portion Folk und einer beständigen Prise Melancholie. Das Ergebnis ist ein ebenso eingängiges wie stimmungsvolles Album. Bereits das gitarrengetriebene „Fifteen To Twenty“ entfaltet vom ersten Takt an seinen lässigen Charme und gibt die Richtung vor: melodischer Gitarrenpop mit folkiger Note, einer Prise Rock und viel Gespür für eingängige Melodien.
„Definitely Maybe“ setzt auf warmen Bluesschmelz und dürfte zu später Stunde in jedem Pub für melancholische Mitsingmomente sorgen. „Surrender To Begin“ knüpft daran nahtlos an, nimmt das Tempo weiter zurück und weckt mit seiner Melodieführung Erinnerungen an die MANIS STREET PREACHERS. Ein federnder Bass und sanft schimmernde Orgeln verleihen dem Stück zusätzliche Tiefe.
Zu den Höhepunkten des Albums zählen vor allem die reduzierten Balladen. „Looking Glass“ stellt die dezent gedoppelte Stimme in den Mittelpunkt, während Bass und Akustikgitarren das emotionale Fundament legen – mehr braucht der Song nicht, um seine Wirkung zu entfalten. Mit dem flotteren „Hell In Sight“ und dem treibenden „Life Meanders“ zieht das Tempo zwar an, doch die nachdenkliche Grundstimmung bleibt allgegenwärtig und wird lediglich von eingängigen Popmelodien aufgehellt.
Den Schlusspunkt setzt „Weight“, das noch einmal tief in die Breitwandmelancholie eintaucht und mit hallenden Gitarren sowie schimmernden Orgelklängen einen stimmungsvollen Ausklang findet.
FAZIT: JOSCHKO liefert mit „Past, Presence, All At Once“ ein eindrucksvoll melancholisches Indie-Rock-Werk. Zwischen lässigem Folk-Rock, intimen Balladen und hymnischer Wehmut beweist er ein feines Händchen für dichte Stimmungen und mitreißende Melodien – ein stimmungsvoller Soundtrack für späte, nachdenkliche Stunden
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Home Without Bed
- Fifteen To Twenty
- Anything Left
- Definitely Maybe
- Surrender To Begin
- Again
- Looking Glass
- Hell In Sight
- Life Meanders
- The Weight
- In Retrospect
- Bass - Hubi Hofmann
- Gesang - Vincent Joschko, Hubi Hofmann
- Gitarre - Vincent Joschko
- Keys - Vincent Joschko, Claus Bächer, Hubi Hofmann
- Schlagzeug - Michael Air Hofmann
- Past, Presence, All At Once (2026) - 12/15 Punkten
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keine Interviews
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