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Loupe: Oh, To Be Home (Review)
| Artist: | Loupe |
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| Album: | Oh, To Be Home |
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| Medium: | LP/Download | |
| Stil: | Indie Pop, Rock, Folk |
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| Label: | Excelsior Recordings | |
| Spieldauer: | 35:47 | |
| Erschienen: | 28.11.2025 | |
| Website: | [Link] |
LOUPE klingen auch mit neuer Sängerin musikalisch entspannt und lebensfreudig. Unter dieser Oberfläche behandelt „Oh, To Be Home“ aber Themen wie persönliche Identitätsfindung und das Leben und Erleben in der örtlichen und kulturellen Triangel zwischen Belgien, der Elfenbeinküste und den Niederlanden, in der Frontfrau Nina Ouattara aufgewachsen ist.
Ob der Grundton dieses Albums deshalb ein wenig introvertierter und melancholischer ausfällt, als noch auf dem Debüt?
Vielleicht.
Vielleicht ist dieser Ton aber genau jener, der dieses Zwischen-den-Stühlen-Stehen' in mehreren Kulturkreisen am eindrücklichsten widerspiegelt.
Trotz dieser diffusen Thematik fallen auf „Oh, To Be Home“ einige Ohrwürmer ab und auch der Groove von Stücken wie „Don’t Get Quiet On My Soul“ wirkt eher unterschwellig nervös, anstatt offensiv am Nervenkleid zu kratzen.
Und doch bleibt bei aller Eingängigkeit ein Gefühl von Dringlichkeit von einer Art Unruhe, die LOUPE gut zu Gesicht steht und gerade im getragenen „Promise Me“ wieder ein Stück weit den Bogen zum bekannten Dream-Pop spannt, wobei die Sonne immer noch nicht aus jeder Note scheint, aber immerhin findet sich eine Art Hoffnungsschimmer, der sich durch die Melancholie kämpft.
Diese Qualität zieht sich im Grunde durch das komplette Album und rückt damit neue Aspekte der Musik von LOUPE in den Vordergrund. Dass die Musik dennoch zum (Tag-)Träumen und zur inneren Reflektion einlädt, spannt letzten Endes doch wieder den Bogen zum altbekannten Themenkreis von LOUPE.
FAZIT: Mit „Oh, To Be Home“ wirken LOUPE etwas introvertierter und bedachter als noch auf ihrem Debüt. Dennoch lässt ihre Musik eine Menge Raum für persönliche Reflektion, aber auch für lebensfrohe Träumerei. Denn wenn Heimat dort zu finden ist, wo das Herz angesprochen wird, dann trifft es der Titel doch ganz gut, weil LOUPE mitnichten kaltschnäuzig klingen.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Side A:
- Scared
- On Dit Quoi?
- Reminiscing With Bad Rhymes
- Say So
- Not Alone
- Side B:
- Cary
- Walk The Walk
- Don’t Get Quiet On My Soul
- Promise Me
- Oh, To Be
- Bass - Lana Kooper
- Gesang - Nina Ouattara, Femi Niemeijer, Pim De Roij
- Gitarre - Abel Van Der Waals, Arne Van Petegem, Jaimie Van Hek
- Keys - Arne Van Petegem, Jaimie Van Hek
- Schlagzeug - Annemarie Van Den Born
- Sonstige - Jaimie Van Hek (Percussion), Souleymane Ouattara (Djembe)
- Do You Ever Wonder What Comes Next? (2023) - 11/15 Punkten
- Oh, To Be Home (2025) - 11/15 Punkten
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