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My Dominion: Extinction (Review)
| Artist: | My Dominion |
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| Album: | Extinction |
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| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Death Metal |
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| Label: | Eigenproduktion | |
| Spieldauer: | 42:13 | |
| Erschienen: | 28.11.2025 | |
| Website: | [Link] |
Die Essener Death Metaller von MY DOMINION liefern mit „Extinction“ ihr zweites Album in zwanzig Jahren Bandbestehen ab. Produktivität scheint wohl nicht die Priorität des Vierers gewesen zu sein. Allerdings kann der druckvolle Death Metal der Herren durchaus überzeugen.
Überwiegend holzen sich die Musiker durch melodische Schwergewichte, die nicht selten auch eine simpel-effektive Gitarrenarbeit beinhalten (Stücke wie „Absence Of Light“ zeugen vom sicheren Geschmack der Band, lassen hier doch HYPOCRISY oder auch LAY DOWN ROTTEN relativ deutlich grüßen).
Gleichzeitig darf es in den seltenen Momenten, in denen das Tempo angezogen wird, dann auch marginal punkig tönen, wie z.B. der Beginn von „Killing Spree: Rampage“ untermauert.
Das Gesellenstück des Albums bildet aber tatsächlich das Finale „Butchered“. Denn hier bündeln MY DOMINION alle Stärken der vorherigen Nummern in einem Song.
Es darf tendenziell verspielt über die Gitarrensaiten gerifft werden, das Tempo variiert zwischen Panzerkette und Schnellfeuer und das crispy Gurgeln wird dank der marginal düsteren Atmosphäre gleich noch ein Stück kraftvoller in Szene gesetzt. Dass sich der Text um diverse Gore-Fantasien von Fressen und Gefressenwerden dreht, passt indes zum Death-Metal-Kontext des Albums wie das Mett aufs Brötchen.
FAZIT: MY DOMINIONs „Extinction“ erfindet den Death Metal zwar mitnichten neu, aber das Album macht als fleischiger Zwischendurch-Happen durchaus Spaß. Hier und da wirkt manche Songidee zwar bereits gehört und altbekannt, aber ein Barbecue wird schließlich auch nicht besser, wenn es auf einmal vegan sein soll. In diesem Fall gilt: Schuster bleib bei deinen Leisten und das ist MY DOMINION durchaus gelungen.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Extinction
- Riot!
- Bastards
- Digging The Grave
- Desolation
- Destroy The Old World Order
- Absence Of Light
- Killing Spree: Rampage
- It Follows
- Butchered
- Bass - Nico Dittelbach
- Gesang - Martin Rätzke, Stefan Etscheid
- Gitarre - Stefan Etscheid, Martin Rätzke
- Schlagzeug - Jan Tacken
- Extinction (2025) - 10/15 Punkten
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