Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Quintana Dead Blues eXperience: Ashes (Review)

Artist:

Quintana Dead Blues eXperience

Quintana Dead Blues eXperience: Ashes
Album:

Ashes

Medium: CD/LP/Download
Stil:

Bluesrock, Rock

Label: Adrenalin Fix Music
Spieldauer: 32:44
Erschienen: 26.06.2026
Website: [Link]


Gleich der eröffnende und Album-titelgebende Song „Ashes“ macht unmissverständlich klar, wohin die Reise geht: Die QUINTANA DEAD BLUES EXPERIENCE verbindet zähfließenden Blues mit Grunge-, Rock- und Stoner-Anleihen und etabliert damit von Beginn an eine schwerfällige, latent leidende Grundstimmung, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album zieht.

Die Gitarre(n) der Franzosen wechseln dabei souverän zwischen massiven Stoner-Riffs und klassischem Bluesrock. In „Spell On Me“ bricht sich ein HENDRIX-eskes Solo durch das verzerrte Klanggeflecht, während „Still Haunted“ mit scheppernder Punk’n‘Rolll-Attitüde kompromisslos nach vorne drängt. Lediglich dreckig verzerrte Gitarren und rumpelnde Drums bilden das raue Fundament für den rotzig-wütenden Gesang und verleihen dem Album so seinen besonderen, ungeschliffenen Charakter.



„Kinda Love“ beschwört mit fuzzgetränkten Gitarren und psychedelischem Flair den Bluesrock der frühen Siebziger herauf, während „Wild As Fire“ erneut die Punkrockkeule schwingt und abermals ein Heavy Rock-inspiriertes Solo einstreut. Mit „I Will Be Myself“ folgt schließlich ein vergleichsweise intimer Ausklang, der den Blues auf seine wesentlichen Zutaten reduziert.
So endet ein überwiegend laut rumpelndes, stilistisch abwechslungsreiches Album, das bei allen Ausflügen zwischen Blues, Stoner, Grunge und Punk seinem eigenwilligen, rauen Klangkosmos konsequent treu bleibt. Da fügt sich ein Cover des NIRVANA Songs „School“ perfekt in die Trackliste.



Fazit: Mit „Ashes“ liefert das französiche Duo QUINTANA DEAD BLUES EXPERIENCE ein herrlich ungeschliffenes Album ab. Die Franzosen fusionieren zähen Blues, staubigen Stoner-Rock und rotzige Punk-Attitüde zu einem packenden, latent leidenden Gesamtsound. Ein erdiger, kompromissloser Rock-Trip abseits glattgebügelter Pfade.

Marco Rauland (Info) (Review 23x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Ashes
  • Spell On Me
  • What’s Mine
  • Still Haunted
  • School (Nirvana cover)
  • It's Nothing
  • Kinda Low
  • Wild As Fire

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

  • Ashes (2026) - 12/15 Punkten
Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Welches Tier bellt?

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!