Musikreviews.de bei Facebook Musikreviews.de bei Twitter

Partner

Statistiken

Dun Field Three: Dun Field Three (Review)

Artist:

Dun Field Three

Dun Field Three: Dun Field Three
Album:

Dun Field Three

Medium: CD/Download
Stil:

Dark Americana / Rock

Label: Noise Appeal
Spieldauer: 35:08
Erschienen: 20.09.2019
Website: [Link]

Das kleine wie feine Label Noise Appeal hat sich mit diesen Typen eine zukunftsträchtige Band in den Stall geholt, auch wenn ausgeschlossen sein dürfte, dass der flotte Dreier international von sich reden macht - so aufsehenerregend er sich auch in Szene setzt. Wenn nun aber jemand in Anbetracht von Masken und Pseudonymen (Nachtlieb, Goto und Daucocco nennen sich die Herren hinter DUN FIELD THREE) eine substanzlose Image-Kapelle wittert, darf er sich getäuscht sehen, sobald er "Three" hört.

Die neun Tracks des Albums zeigen die Band aus der österreichischen Hauptstadt als kompromisslos experimentellen Act, dem man durchaus auch ein wenig Lokalkolorit bescheinigen darf - Wiener Schmäh, auch wenn sie keine Mundart-Mucke machen. Stattdessen hat es DUN FIELD THREE Gothic Rock nach traditionellem Verständnis angetan; die Musiker sind spürbar Fans von Warren Ellis, Mark Lanegan und insbesondere Nick Cave, der gleich in der eröffnenden Mörderballade 'Lion' anklingt. 'Rosie' rumpelt und knarzt neben 'Blood River' wie Tom Waits light, aus dessen Tingeltange-Phase wiederum auch 'Zombie' stammen könnte, bevor 'Fade To Gray' genauso wie später 'Sandy Sandy Sandy' eine nicht nur leichte Brise Stoner respektive Swamp Rock einbringt.

Die Refrains gehen bei alledem stets hervorragend ins Ohr - auch jener der ätherisch düsteren Ballade 'Gone' und dem ähnlich geartete, aber schwereren, Blues-lastigen Finale 'Ready'. Hinsichtlich der Instrumentierung und Arrangements, die DUN FIELD THREE für "Dun Field Three" ins Auge fassten, wobei sie auf allen Ebenen Erfolg hatten, statt sich zu verrennen, denn das Material wirkt ausgesprochen kompakt - würde man nicht damit rechnen, dass ein Trio diese originelle und emotional dunkelbunte Musik ersonnen hat.

FAZIT: Großes Lob nach Wien und an DUN FIELD THREE, die mit ihrem Dark-Americana-Sound inklusive exzentrischer Visualität ein interessantes, aber in letzter Konsequenz auch und gerade sehr nahbares Gesamtkonzept darstellen. For fans of: siehe oben.

Andreas Schiffmann (Info) (Review 964x gelesen, veröffentlicht am )

Unser Wertungssystem:
  • 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
  • 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
  • 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
  • 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
  • 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
  • 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
[Schliessen]
Wertung: 12 von 15 Punkten [?]
12 Punkte
Kommentar schreiben
Tracklist:
  • Lion
  • Rosie
  • Zombie
  • Fade To Gray
  • Gone
  • Blood River
  • Sandy Sandy Sandy
  • Sins
  • Ready

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
Benachrichtige mich per Mail bei weiteren Kommentaren zu diesem Album.
Deine Mailadresse
(optional)

Hinweis: Diese Adresse wird nur für Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu diesem Album benutzt. Sie wird nicht an Dritte weitergegeben und nicht veröffentlicht. Dieser Service ist jederzeit abbestellbar.

Captcha-Frage Vervollständige: Wer anderen eine ___ gräbt, fällt selbst hinein.

Grob persönlich beleidigende Kommentare werden gelöscht!