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Talk To Her: Pleasure Loss Desire (Review)
| Artist: | Talk To Her |
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| Album: | Pleasure Loss Desire |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Post-Punk, Elektro Wave |
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| Label: | Shyrec/Icy Cold Records | |
| Spieldauer: | 40:00 | |
| Erschienen: | 14.11.2025 | |
| Website: | [Link] |
Auf dem zweiten Album der italienischen Post-Punker TALK TO HER „Pleasure Loss Desire“ schält sich aus den wabernd-sphärischen Elektroklängen zunehmend eine New Wave- / Post-Punk Melancholie, die auch nach den knappen 40 Minuten Spieldauer hängen bleibt. Hier dominieren eindeutig die künstlichen Sounds, die zuweilen wie bei der Nummer „PLD“ die Kollegen DEPECHE MODE genauso auf Tape gebannt hätten.
Viel Elektro, viel hypnotischen Sounds und treibende Beats, schwirren hier über uns hinweg, eingepackt in viel lyrische Melancholie, vorgetragen von der tiefen, distanzierten Stimme von Andrea Visaggio. In „Dyve“ darf auch mal ein analoger Bass ins Rampenlicht, der sich fuzzig mit U2 Gitarrensound verbrüdert und sich in einen in Gitarrenteppiche gehüllten Refrain hochschaukelt. Überhaupt sorgen die mit vielen Effekten belegten Gitarrensounds in Kombination mit den flirrend-treibenden Synthwänden für analoges Leben und schöne Klangkombinationen.
Mit „Someone Else“ kommen dann auch Elekro-Punk Vibes auf, wenn die Gitarre die tragende Rolle innehat und mit Drums und Bass den Boden für eine wütend-anklagenden Gesang legt, der sich von der nachdenklichen Note der anderen Songs abhebt. „Another Life“ rückt dann wieder alles gerade und bringt den New Wave Einschlag zurück, mit viel Bass und treibenden Drums. „In Echos“ wird abermals in viele schwebende Sounds getaucht, die in einen Gitarren-dominanten Refrain münden, bevor das Album mit der Elektroballade „Silver Waves“ ein nachdenkliches Ende nimmt.
FAZIT: „Pleasure Loss Desire” von TALK TO HER verwebt gekonnt flimmernde Elektro-Sounds mit schönen Gitarreneinwürfen, zerrigen Bass-Sounds und treibenden Beats. Zusammen mit der anklagenden Baritonstimme werden so Soundkollagen geschaffen, deren düstere, melancholische Stimmung nachhallt.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Waterfall
- Dyve
- PLD
- Surface
- No Sound Remains
- The Half Light
- Someone Else
- Another Life
- In Echoes
- Silver Waves
- Bass - Riccardo Massaro
- Gesang - Andrea Visaggio
- Gitarre - Stefano Murrone
- Keys - Andrea Visaggio
- Schlagzeug - Francesco Zambon
- Pleasure Loss Desire (2025) - 12/15 Punkten
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