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Black Stone Cherry: Between The Devil & The Deep Blue Sea (Review)

Artist:

Black Stone Cherry

Black Stone Cherry: Between The Devil & The Deep Blue Sea
Album:

Between The Devil & The Deep Blue Sea

Medium: CD
Stil:

Hardrock

Label: Roadrunner Records
Spieldauer: 41:48
Erschienen: 27.05.2011
Website: [Link]

Das dritte gilt ja gemeinhin als das Album, mit dem sich entscheidet, ob eine Band den Durchbruch schafft oder nicht. Nach dem starken Debüt (2006) und dem ebenso guten aber noch erfolgreicheren „Folklore and Superstition“-Werk (2008) durfte man auf den diesjährigen Longplayer von BLACK STONE CHERRY mehr als gespannt sein.

Um es gleich vorweg zu nehmen, „Between The Devil & The Deep Blue Sea“ könnte die Band tatsächlich ein Stück weiter auf der Erfolgsleiter nach oben bringen, allerdings um den Preis, dafür einen Teil der musikalischen Identität aufgegeben zu haben. Glänzte der Vorgänger noch mit einer ganz eigenen, insbesondere durch einen hohen Southern-Rock-Anteil hervorgerufene, Sumpf und Hitze vermittelnden Atmosphäre, klingt ein großer Teil des neuen Albums vor allem nach derzeit angesagten US-Radio-Bands. Es dominieren fett groovende Riffs im Stile von DISTURBED, Gesangsmelodien à la ALTER BRIDGE und Balladen in der Erfolgsspur von NICKELBACK. Das hört sich zunächst schlimmer an als es ist, denn die Jungs haben immer noch ein Händchen für richtig gute Songs. Allerdings fällt die Hitdichte, das Überraschungsmoment und vor allem die eigene Note viel geringer aus als zuvor. Bei einer 08/15-Radio-Ballade wie „Stay“ stellt sich sogar gepflegte Langeweile ein und auch wenn es in „Can´t You Stay“ immerhin noch die anfangs erwähnten Südstaaten-Elemente zu hören gibt, rettet das den vorhersehbaren Refrain auch nicht mehr. Soundtechnisch ist das Ganze den derzeitigen Hörgewohnheiten angepasst, es klingt also druckvoll aber weitgehend gesichtslos. Textlich bewegt man sich übrigens hie und da nur knapp oberhalb der Grasnarbe wie z.B. in „Such A Shame“.

FAZIT: Das dritte „BLACK STONE CHERRY“-Album schielt hörbar nach dem Erfolg, fällt dabei aber in jeder Hinsicht schwächer aus als die Vorgänger. Etwas Trost spenden eine Handvoll wirklich gut gemachter Mainstream-Rocksongs, an denen im Moment aber eigentlich kein Mangel herrscht.

Lutz Koroleski (Oger) (Info) (Review 4132x gelesen, veröffentlicht am )

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Wertung: 8 von 15 Punkten [?]
8 Punkte
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Tracklist:
  • White Trash Millionaire
  • Killing Floor
  • In My Blood
  • Such A Shame
  • We Won't Let Go
  • Blame It On The Boom Boom
  • Like I Roll
  • Can't You See
  • Let Me See You Shake
  • Stay
  • Change
  • All I'm Dreamin Of

Besetzung:

Alle Reviews dieser Band:

Interviews:
  • keine Interviews
Kommentare
Marahomas
gepostet am: 25.07.2011

User-Wertung:
9 Punkte

Richtig ist m.E.: das neue Album ist weitaus glattgebügelter, als seine Vorgänger.
Dennoch ist es für mich ein gutes Album
(-1 bedeutet, ich gebe keine Wertung ab)
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