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Dewa Budjana & Czech Symphony Orchestra: PragueNayama (Review)
| Artist: | Dewa Budjana & Czech Symphony Orchestra |
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| Album: | PragueNayama |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Orchestraler Rock und Weltmusik |
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| Label: | MoonJune Records | |
| Spieldauer: | 29:34 | |
| Erschienen: | 06.02.2026 | |
| Website: | [Link] |
Es ist leider mit einer knappen halben Stunde Laufzeit sehr kurz geraten, dieses „PragueNayama“-Album. Dafür aber gibt es in dieser Zeit eins der schönsten, harmonischsten und zugleich symphonischsten Weltmusik-Jazz-Alben des indonesischen Gitarristen DEWA BUDJANA gemeinsam mit dem CZECH SYMPHONY ORCHESTRA zu hören.
Budjana goes Klassik!
Von Anfang an klingt diese Vereinigung von Budjana und dem Prager Orchester verträumt und klassisch, aber auch dynamisch und mitunter verspielt, wobei sich der indonesische Gitarrist immer wieder in den Vordergrund spielen darf, um gleichermaßen auch in den fest durcharrangierten Hintergrund zu treten und dem Symphonie-Orchester den Vorrang zu lassen, damit am Ende es immer wieder zu einer Fusion von Musiker (Budjana und mehrere Perkussionisten) und Orchester kommt.
So entfaltet der indonesische Weltklasse-Gitarrist auf „PragueNayama“ gemeinsam mit den Streichern und Bläsern selbst im Traumland eine gehörige Portion Pathos.
Ein schöner Traum samt Gitarren-Ohrwurmmelodie eben, der da mit Gitarre, Orchester und Percussion im „Dreamland“ erklingen darf, um dann ein vollendet betontes (besonders durch die anfänglich akustische Gitarre, welche überraschend druckvoll durch eine E-Gitarre abgelöst wird) „Karma“ zu verbreiten und dem symphonischen Intermezzo noch ein zart schmelzendes Sahnehäubchen aufzusetzen, das sich dann zur rockig-symphonischen Hymne erhebt.
„Karma“ ist ein Stück mit vielen dramatischen Steigerungen und dynamischen Wechseln sowie erst akustischen und dann messerscharfen Beiträgen von Budjanas abwechslungsreichem Gitarrenspiel, das auf dem Weg zum bewegenden Finale ein grandioses Crescendo entfaltet.
Was für ein Finale, dessen Schluss-Akkorde ausschließlich der E-Gitarre überlassen werden!
Da bleibt nur ein...
...FAZIT: Getreu des letzten Stücks auf diesem Album entfaltet „PragueNayama“ tatsächlich eine echt orchestrales, weltmusikalisches, von Budjanas (akustischer wie elektrischer) Gitarre geleitetes Karma – um so das von DEWA BUDJANA & CZECH SYMPHONY ORCHESTRA erschaffene Traumland wieder zu verlassen. Nach dieser symphonischen halben Stunde fallen die Eindrücke auf „PragueNayama“ bestens aus – zumindest wenn man auf klassische Strukturen und von der Gitarre geprägte Harmonien sowie perkussive Auflockerungen setzt.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Pranayama
- On The Way Home
- Sasih Sadha
- Dreamland
- Karma
- Bass - Shatu Rasjidi
- Gitarre - Dewa Budjana
- Sonstige - Czech Symphony Orchestra (geleitet von Michaela Ruzickova) Dewa Budjana (Soundscapes), Cucu Kurnia (Kendang), Aji Sang Aji (Hanpan)
- PragueNayama (2026) - 12/15 Punkten
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