Partner
Services
Statistiken
Wir
PitchBlack: Walking On Burning Ground (Review)
| Artist: | PitchBlack |
|
| Album: | Walking On Burning Ground |
|
| Medium: | CD/Download | |
| Stil: | Thrash- und Groove-Metal |
|
| Label: | Productiones Paganas | |
| Spieldauer: | 49:41 | |
| Erschienen: | 28.11.2025 | |
| Website: | [Link] |
Groove- bzw. Thrash-Metal, wie ihn Bands wie beispielsweise LAMB OF GOD abliefern, hat ja durchaus seinen Reiz, wenn er gut gemacht ist und eine erkennbare Handschrift bzw. Ecken und Kanten aufweist.
Die Dänen PITCHBLACK zeigen auf „Walking On Burning Ground“ dagegen, wieso bloßes Kopieren eher semi-zielführend ist.
Die Grooves drücken speckig aus den Boxen, der Bass melodiert durchaus mit Wumms durch die Songs, während sich der Frontmann (stets verständlich) einen Wolf brüllt. Dabei schimmern die genannten Ami-Vorbilder ebenso deutlich in der Musik hervor, wie sich z.B. auch PANTERA als Referenz in Sachen Sound und Druck auftun.
Das Problem ist allerdings, dass gerade die Southern-Rock/Thrash- bzw. Groove-Metal-Fusion von Dimebag Darrell und Co. perfektioniert wurde, sodass lediglich neue Impulse für Eigenständigkeit sorgen könnten. Diese bleiben bei Stücken wie dem melancholischen „Crossing The Line“ oder dem Knüppel-Opener „Let’s Fight“ (bei dem der Gesang frappierend an Randy Blythe erinnert) aber weitestgehend in der Mottenkiste, sodass die Stücke kaum in der Lage sind mitzureißen.
„Here To Stay Crusty“ lockert das aufkeimende Gefühl von Eintönigkeit immerhin mit einer halbwegs passablen 80er-Jahre-Talkbox-Referenz auf, aber die Knüppel-aus-dem-Sack-Methode drischt im weiteren Verlauf beinahe jeden Funken von Innovation oder eben Spritzigkeit nieder.
Natürlich ist „Walking On Burning Ground“ in seiner Gesamtheit ein solides Werk modernen Thrash- bzw. Groove-Metals, aber um den Abstand zu den genannten Vorbildern zu verringern, haben PITCHBLACK doch noch eine marathonartige Wegstrecke zurückzulegen
FAZIT: PITCHBLACKs „Walking On Burning Ground“ bietet soliden Groove- bzw. Thrash-Metal, wobei wirklich mitreißende Momente eher Mangelware darstellen. Dass der Tanz auf brennendem Boden jedoch keine Furchen ins Gehör des geneigten Hörers tritt, ist zunächst dem wenig eigenständigen Songwriting geschuldet, welches Eigenständigkeit bzw. wirklich zwingende Momente vermissen lässt. Damit bleibt unterm Strich bei PITCHBLACK die Fähigkeit, ihre Instrumente fehlerfrei zu bedienen und damit einen schlüssigen Brutalo-Klumpen zu Songs zu verbinden, das einzige Plus der Band.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Let's Fight
- La Hora De La Muerte
- Evil Prevails
- Taste My Flesh
- Here To Stay Crusty
- Burn The Cross
- Crossing The Line
- No Apology
- Emotionless Blessings And Fine Dining
- The Sky Is Turning Red
- Last Chance
- Bass - Dag Jacobsen
- Gesang - Daniel Fonseca
- Gitarre - Jose Cruz, JP Storm
- Schlagzeug - Dennis Sehou
- Walking On Burning Ground (2025) - 7/15 Punkten
-
keine Interviews
Kontakt
